Bücher bauen Brücken

Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in NRW ist Initiator von „Bücher bauen Brücken“. Er wird konzeptionell von der Synagogen-Gemeinde Köln unterstützt, einige Buchhandlungen, Verlage und Kulturinstitutionen aus der Region haben sich ebenfalls in die Planungen eingebracht.

Die Hintergründe

Presseberichte über die Jüdischen Kulturtage im Rheinland 2015 informierten über eine überaus starke Zunahme antisemitischer Delikte in NRW, die zur Anzeige gelangen. Diese werden sehr häufig von Tätern der bürgerlichen Mitte begangen, sie geschehen nicht so sehr im öffentlichen als mehr im privaten Raum, werden daher von der Allgemeinheit wenig bemerkt und bedeuten für die Betroffenen eine ungeheure Belastung. Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in NRW recherchierte Fakten und Zusammenhänge hierzu und beschloss, gemeinsam mit verschiedenen Partnern eine Kampagne zu initiieren, die aus der Buchbranche heraus „Nein“ sagt zu diesen Vorgängen.

Bücher bauen Brücken soll einer breiten Öffentlichkeit vermitteln, wie jüdische Bürgerinnen und Bürger heute in NRW leben. Sie will die Vielfalt und den Reichtum jüdischer Geschichte und Kultur veranschaulichen. Die Veranstaltungen sollen aber auch thematisieren, welchen Vorurteilen und Ressentiments Juden aktuell ausgesetzt sind und Wege dafür aufzeigen, wie darauf zu antworten ist. Damit ist die Kampagne auch eine deutliche Absage an jede Form von Antisemitismus.

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Synagogen-Gemeinde Köln
WDR3 unterstützt Bücher bauen Brücken als Kulturpartner
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